Zwei Leitlinien statt fünf Claims am Regal
Warum überladene POS-Flächen Filialteams und Kundschaft gleichermaßen belasten — und wie Priorisierung in der Handelskommunikation aussieht.
In vielen Aktionsfenstern konkurrieren Herstellerclaims, Eigenmarkenbotschaften und saisonale Slogans auf derselben Regalfront. Filialteams entscheiden unter Zeitdruck, was hängt — oft alles. Kundinnen und Kunden lesen dann nichts Verbindliches.
Was wir in Filialen beobachten
Wenn mehr als zwei Leitgedanken gleichzeitig prominent stehen, steigt die Zahl der Nachfragen am Servicepoint zu Preisen und Aktionsbedingungen. Das ist kein Beweis für schlechtes Design allein; es ist ein Zeichen überladener Handelskommunikation.
Ein praktikabler Schnitt
Wir bitten Stakeholder, jede Botschaft einer von drei Rollen zuzuordnen: Leitlinie, Unterstützung, Lokalnotiz. Nur Leitlinien dürfen Großflächen und Digitalscreens dominieren. Unterstützung wandert auf Beileger oder QR-ergänzte Flächen. Lokalnotizen bleiben dem Store vorbehalten.
Diese Sortierung dauert in Workshops selten länger als einen Vormittag — spart aber Nachbesserungen in der Aktionswoche.